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Mehrere Bilder zu einem zusammenfügen

Wer die Bilder von www.comixed.com kennt, und sich fragt, wie man wohl am Besten einzelne jpgs zu einem gestapelten jpg zusammenführen kann wird mit convert aus der ImageMagick Toolbox das richtige finden.

Um alle jpgs in einem Verzeichnis zusammen zu hängen einfach folgendes Kommando ausführen:

convert -append *.jpg new.jpg

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Lange Nacht der Forschung abgesagt

derStandard und Florian Freistetter vom Scienceblog berichten darüber, dass die Lange Nacht der Forschung für 2010 abgesagt wurde.

Dies wurde am Montag, 19. April 2010 von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl bekanntgegeben. Die Begründung: Eine nicht weiter spezifizierten Evaluierung habe gezeigt, dass das Konzept noch “nachgeschärft” werden müsse.

Zusammen mit Fladi von fladi.at wird es dazu Morgen, 21. April 2010 eine EMail an Fr. Ministerin Karl geben.

Wenn du diese Mail gerne mitzeichenen möchtest, weil du die Lange Nacht der Forschung unterstützt, dann schreib eine Mail an walter.reiner@wreiner.at.

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Wieder Zeit für SETI@home

Na was hatte ich lange Zeit nicht installiert? Richtig – den SETI@home Client. Und da ich heute vom Start des Satelliten CryoSat-2 erfahren habe ist mir auch SETI wieder eingefallen und da wars dann auch schon geschehen.

Zum Installieren des BOINC Clients unter Debian einfach folgendes machen:

# aptitude install boinc-app-seti

Zum Betreiben benötigt man noch einen SETI-Account:

# boinccmd –create_account http://setiathome.berkeley.edu/ <email> <pass> <username>

Wenn man diesen schon hat, dann kann man seinen Account Key ganz einfach abfragen:

# boinccmd –lookup_account http://setiathome.berkeley.edu/ <email> <pass>

Mit dem Account Key dann einfach für das Projekt anmelden:

# boinccmd –project_attach http://setiathome.berkeley.edu/ <account key>

Fertig.

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Posted in Allgemeines, Linux.


Süss macht auch glücklich

Ich wurde letztens auf die Miracle Fruit oder Wunderbeere aufmerksam gemacht. Nach ein bisschen googlen bin ich auch auf einen derStandard-Artikel zum Thema gestossen. Saures wird süss?!?

Was macht diese Beere so besonders?

Kurz umrissen – der das enthaltene Miraculin lässt Saures süss schmecken. Laut Wikipedia soll man auch scharfe Sachen wie Tabasco ohne zu leiden verzehren können.

Woher bekommt man das Zeug?

Fasziniert von der Idee habe ich das ganze meinen Kollegen erzählt und nach ein wenig suchen hatten wir dann auch einen Shop im Internet gefunden, der Tabletten aus diesen Beeren herstellt. Gepack vom Pioniergeist haben wir gleich eine Packung bestellt. Tabletten irgendwo aus dem Internet ..

Zwei Tage später hatten wir die Tabletten, die wie Lutschtabletten anzuwenden sind. Einfach auf der Zunge zergehen lassen aber möglichst auf der ganzen Zunge verteilen.

Und das Resultat?

Und nun haben wir es probiert. Sechs ProbandInnen. Und es hat funktioniert!

Wir haben probiert:

Zitrone

Grapefruit

Orange

saure Gummiwürmer

billigsten Wein

Birne

Smoothie

Man kann Zitronen normal essen und sie schmecken wirklich ausgezeichnet. Die Grapefruit ist süss, das bittere ist noch da. Die sauren Gummiwürmer sind nur mehr süß und der billigste Wein schmeckt wie teure Spätlese.

Smoothie – an und für sich recht süss schmeckt extrem süss, Orange wird auch super. Leider war die Birne recht hart und deswegen ziemlich geschmacklos.

Ob Schärfe neutralisiert wird, können wir nicht sagen, da wir nichts scharfes hatten – also falls da jemand Erfahrungen drüber berichten will gerne in den Kommentaren.

Jetzt nach ca. 1,5 Stunden ist die Wirkung verblasst. Die Sachen beginnen wieder normal zu schmecken.

Update:

Achja und zum Testen passt am besten Cypress Hill – Insane in the Membrane – http://www.youtube.com/watch?v=ddDVWXNsV9U :)

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Keymap für xine und das VDR Plugin

Ab und zu überschreibt xine meine Keymap wodurch natürlich die gewohnte Tastenbelegung nicht mehr vorhanden ist. Da das Wiederherstellen nervig ist und für alle die eine Keymap suchen – keymap.xine4vdr – www.wreiner.at

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VMWare Gast Timedrift

Failovertests mit zwei virtuellen Maschinen sind nur halb so lustig, wenn die Zeiten dauernd auseinanderdriften. Das bekannte Problem und wie man dem ganzen Abhilfe schafft direkt bei VMWare: vmware Knowledge Base – Linux Timekeeping Best Practice

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Facebook Chat mit Pidgin

Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern – der Facebook Chat ist nun auch außerhalb der Webseite mit XMPP fähigen IM Clients nutzbar.

Bisher war es immer nötig, ein Pidgin Plugin (pidgin-facebookchat) zu nutzen um per Pidgin den Facebook Chat nutzen zu können. Facebook hat nun aber im Februar 2010 seinen Chat über das XMPP oder Jabber-Protokoll zugänglich gemacht, somit können XMPP fähige Clients direkt verwendet werden.

Die Funktionalität der Buddyverwaltung und einige andere Dinge stehen nur eingeschränkt oder nicht per externem Client zur Verfügung.

Um das Facebook Konto mit Pidgin nutzen zu können, muss man als erstes einen Facebook Usernamen wählen – http://www.facebook.com/username.

Danach in der Kontenverwaltung in Pidgin (Konten – Konten verwalten) ein neues Konto (Hinzufügen) mit folgenden Daten anlegen:

Protokoll: XMPP

Username: Facebook Username

Domain: chat.facebook.com

Resource: nicht verwendet, leer lassen

Passwort: Facebook Passwort

Im Tab “Erweitert” müssen alle Häckchen die mit SSL zu tun haben abgehackt werden, danach speichern und fertig. Im Roster sollten nun die Kontakte aus Facebook in den verschiedenen Gruppen erscheinen.

Sollte jemand per Port 5222 nicht verbinden können, weil dies zB durch Firewallregeln verhindert wird aber die Möglichkeit der ssh-Nutzung hat dann einfach einen SSH-Tunnel bauen – per putty oder unter Linux mit Kommandozeilen-ssh-Client:

ssh server.somewhere.com -L 5222:chat.facebook.com:5222

Danach im Tab “Erweitert” als Verbindungsserver noch “127.0.0.1″ eintragen und es sollte funktionieren.

Englischsprachige Anleitung mit Bildern: Inside Facebook – How To Use Facebook Chat with Pidgin

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Mobilkom Austria verkauft Standortdaten sämtlicher Kunden

Die Mobilkom Austria hat in einer Presseaussendung vom 17.12.2009 ein neues Produkt vorgestellt, nämlich den Verkauf der Standortdaten aller 4,7 Millionen Mobilkom Kunden. Der Presseaussendung ist leider nicht im Detail zu entnehmen, in welcher Form diese Daten weitergegeben werden, es wird lediglich von einer vollständigen Anonymisierung gesprochen.

Auch heise.de hat der Thematik bereits einen Artikel gewidmet, auch hier sind keine weiteren Informationen zu den übertragenen Datensätzen zu finden, es wird lediglich von einem täglich wechselnden Anonymisierungsschlüssel gesprochen.

Deshalb habe ich an den Pressesprecher der Mobilkom Austria, Werner Reiter, eine E-Mail mit ein paar Fragen dieses Thema betreffend gerichtet:

Mit großer Sorge ist mir heute ein Artikel auf heise.de aufgefallen, wonach die Mobilkom Austria in der weitergabe von Standortdaten ein neues Geschäftsfeld sieht. Auch die Durchsicht der betreffenden Pressemitteilung bietet hierbei keine grundlegenenden Informationen.

Die Fragen die sich mir nun stellen sehen wie folgt aus:

1. Welche Daten werden verkauft?
2. In welcher Form werden die Daten weitergegeben (Beispieldatensätze)?
3. Wo bekommt man genauere Informationen zu dieser Thematik?
4. Ist ein Opt-Out vorgesehen?
5. Besteht aus Ihrer Sicht ein Sonderkündigungsrecht da eine 100% Anonymisierung nicht gewährleistet werden kann und ich als Kunde der Weitergabe meiner Standortdaten nicht zugestimmt habe?

Ich bin schon sehr auf Ihre ausführliche Antwort gespannt und werde diese auch als Artikel in meinem Blog veröffentlichen.

Eine Antwort werde ich hier natürlich veröffentlichen.

Links

http://mobilkom.at/de/presse/20091217a

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mobilkom-Austria-verkauft-Ortsdaten-von-Handynutzern-889962.html

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Nerds Bakin’ – Weihnachtskekse

Weihnachtszeit ist ja meist auch Kekszeit. Und da backen ja super ist wurde wieder mal gebacken – diesmal Weihnachtskese – gemeinsam mit meiner Mutter.

Fotos gibt es natürlich auch

Continued…

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Posted in Allgemeines, Bildertagebuch.


Schizophrenie im EU-Parlament?

Was lese ich da gerade in der ORF-Futurezone? Das “EU-Parlament warnt vor Data-Mining” und “Die Einrichtung zentraler Datenbanken auf EU-Ebene könne eine mögliche Bedrohung sein (…), zumal die Risiken für Datenunsicherheit und Korruption zunehmen”. Interessant denkt man sich, wenn man das Thema Vorratsdatenspeicherung schon länger verfolgt und es stellen sich plötzlich einige Fragen – eine davon könnte sein:

Wo kommt denn dann die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung her?

In der betreffenden Richtlinie (2006/24/EG Des europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006) steht ja “Das europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union (…) haben folgende Richtlinie erlassen” wodurch sich wieder Fragen ergeben – eine davon könnte sein:

Ist Schizophrenie jetzt eine Grundvorraussetzung für einen EU-Parlamentarier?!

Was mir in der Berichterstattung zu dieser Thematik auch aufgefallen ist: Warum schwenken die Medien im Moment vom Begriff “Vorratsdatenspeicherung” auf “Data Retention” um. Data Retention ist vor allem in Österreich wohl weder gebräuchlich noch verständlich wohingegen Vorratsdatenspeicherung schon eher verständlich ist.

Achtung Verschwörungstheorie: Mir scheint es so, als wird versucht, den mittlerweile negativ behafteten, verständlicheren Begriff durch einen für die meisten Menschen nicht direkt aussagekräftigen oder begreifbaren, cooler klingenden Begriff ersetzen zu wollen.

Was es mit Vorratsdatenspeicherung (oder Data Retention) auf sich hat bzw. welche Gefahren davon ausgehen kann man sich zum Beispiel hier ansehen.

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Posted in Kommentar, Zensur 2.0.

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